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#096 Friedrich "Fritz" Guggenberger Crew 34 PDF Drucken E-Mail
Seeoffizier Friedrich "Fritz" Guggenberger


*

06.03.1915

München

Offizierslaufbahn

+

13.05.1988

Erlenbach

See

oo

16.11.1940

Lieselotte Fischer

 

Seestern




Kinder

1948

Anna (Zwilling)


1948

Eva (Zwilling)


1952 Elke


1960

Dieter


 

.
bei Eintritt in die Reichsmarine wohnhaft in Weikersheim
08.04.1934 - 13.06.1934 2./II.S.S.O.  2. Kompanie 7. Korporalschaft Dänholm
Infantrie-Ausbildung
14.06.1934 - 26.09.1934 seemännische Ausbildung
"GORCH FOCK"
an Bord von Segelschulschiff
Stb.-Wache 4. Korporalschaft
27.09.1934 - 26.06.1935 Bordausbildung auf Leichtem Kreuzer
"EMDEN"
Stb.-Wache 5. Korporalschaft
27.06.1935 - 31.03.1936 Hauptlehrgang für Fähnriche an der M.S. Flensburg
Mürwik
2. Kompanie G. 9
00.00.0000 - 00.00.0000 weitere Schulungen N.N.
in der Reichsmarine/Kriegsmarine
01.01.1940 - 00.05.1940 I. WO auf Front-Uboot Typ VII A
U 28
2. Uboots-Flottille Wilhelmshaven
00.06.1940 09.11.1940 I. WO auf Front-Uboot Typ VII A U 28
2. Uboots-Flottille Wilhelmshaven
16.11.1940 - 11.02.1941 Kommandant auf Ausbildungs-Uboot Typ VII A U 28
24. Uboots-Flottille Danzig
26.04.1941 - 00.00.0000 Baubelehrung Uboot-Neubau Typ VII C
U 81
durch 6. Kriegschiffbaulehrabteilung Uboote Nordsee
auf der Werft Bremen Vulkan Bau-Nr. Werk 9
00.00.0000 - 31.07.1941
Kommandant auf Ausbildungs-Uboot Typ VII C U 81
1. Uboots-Flottille Kiel
01.08.1941 - 30.11.1941 Kommandant auf Front-Uboot Typ VII C U 81
1. Uboots-Flottille Brest
01.12.1941 - 24.12.1942 Kommandant auf Front-Uboot Typ VII C U 81
29. Uboots-FlottilleLa Spezia / Toulon
23.01.1943 - 00.00.0000 Baubelehrung Uboot-Neubau Typ IX D2
U 847
durch 6. Kriegschiffbaulehrabteilung Uboote Nordsee
auf der Werft AG Weser Bremen Bau-Nr. Werk 1053
00.00.0000 - 04.02.1943 Kommandant auf Ausbildungs-Uboot Typ IX D 2 U 847
4. Uboots-Flottille Stettin
15.05.1943 - 19.07.1943 Kommandant auf Front-Uboot Typ IX C
U 513
10. U-Flottille Lorient

Schicksal:
19.07.1943 80 sm vor der brasilianischen Stadt Joinville am Atlantik GA 0000
ist U 513 auf Feindfahrt gegen alliierte Handelsschiffe.
Als ein US-Flugboot vom Typ PBM Mariner mit der
Kennung VP-74/P-5 das aufgetaucht fahrende Uboot
entdeckt und mit Wasserbomben belegt.
U 513 wird schwer beschädigt und sinkt schnell.
Nur der schwer verletzte Kommandant von U 513
Kptlt. Friedrich Guggenberger und sechs weiter Mitglieder
der Besatzung können sich vom sinkenden Uboot
freimachen und retten sich in ein Schlauchboot.
Erst nach einem Tag werden die sieben Überlebenden
durch den Kreuzer "USS Barnegate"  (AVP 10) aufgenommen

und als Kriegsgefangene in die USA gebracht.

46 Mann der Besatzung von U 513 sterben bei diesen Angriff.
Versenkungs-Position 27 17 S   47 32 W

Als der PoW Kptlt. Friedrich Guggenberger genesen aus
USA
dem Marinehospital entlassen wird,  kommt er in das
Gefangenenlager in "Fort Hunt" Crossville/Tennessee und
ab Frühjahr 1944 ins Lager "Papago Park" in Phönix/Arizona.
Am 12.02.1944 unternahm Friedrich Guggenberger
zusammen mit vier Crew-Kameraden einen ersten

Fluchtversuch aus Papego Park.

Die Flüchtigen wurden aber schnell wieder aufgegriffen.

Die zweite Flucht aus dem Kriegsgefangenenlager

am 23.12.1944 gemeinsam mit 24 anderen PoW endete
erst nach zwei Wochen.

Nur sechs Kilometer vor der Grenze von Mexiko konnten

die amerikanischen Sicherheitskräfte Friedrich Guggenberger
wieder fassen.
Im Zuge der Rückführung der Kriegsgefangenen nach
Europa wurde Friedrich Guggenberger im Frühjahr 1946
in das Lager Shanks bei New York verlegt.
Später erfolgte die Internierung in einem Gefangenenlager
bei Münster in der britischen Besatzungszone, aus dem
er dann im August 1946 entlassen wurde.

nach der Kriegsgefangenschaft
wohnhaf in Ludwigsburg
00.00.1946 - 00.00.1956 im Zivilberuf Architekt
später wohnhaft in
Bad Godesberg Mehlem


Gründung der Bundeswehr

Bonn
01.02.1956 Eintritt in die gegründete Bundesmarine
Referent für Infrastruktur in der
Unterabteilung Organisation des BMVtg.
00.00.0000 erfolgreiches Studium an der US-Kriegsakademie
Newport
US-Naval War College
17.09.1961 Chef des Stabes beim Washington
Deutschen Militär-Verbindungsstab MC/NATO
00.00.1968 -
31.10.1972
stellv. Chef des Stabes Operation und Planung
Kolsas
im Nato-Hauptquartier AFNORTH nahe Oslo (N)
31.10.1972 Pensionierung
13.05.1988 auf einem Waldspaziergang verschollen
Erst nach Jahren wurde der Leichnam gefunden.

 

Dienstgrad/Beförderung Datum Rang
.
Reichsmarine 08.04.1934 Offiziersanwärter
26.09.1934 Seekadett
01.07.1935 Fähnrich zur See
01.01.1937 Oberfähnrich zur See
19.04.1937 Leutnant zur See
.
Kriegsmarine 13.04.1939 Oberleutnant zur See
31.10.1941 Kapitänleutnant
.
Bundesmarine 01.02.1956 Korvettenkapitän
01.02.1957 Fregattenkapitän
01.09.1961 Kapitän zur See
29.11.1966 Flottillenadmiral
31.10.1968 Konteradmiral
.
.
Auszeichnungen/Orden
08.04.1938 Dienstauszeichnung IV. Klasse
01.11.1936 Bulgarischer Verdienstorden IV. Klasse mit
der Krone
23.03.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse
08.07.1940 U-Boots-Kriegsabzeichen
19.09.1940 Eisernes Kreuz I. Klasse
15.11.1941 Nennung im Wehrmachtsbericht
10.12.1941 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
10.03.1942 Italienische Tapferkeitsmedaille in Bronze
08.01.1943 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit
Eichenlaub
29.05.1943 Italienische Tapferkeitsmedaille in Silber
00.00.0000 U-Boots-Kriegsabzeichen in Gold mit
Brillanten

 

 

Bilder-Gallerie

 

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